Herzlich Willkommen bei uns!

Liebe Gemeinde,
sehr geehrte Damen und Herren,


ab August 2020 gibt es eine kleine Änderung bei unseren
Gottesdienstzeiten. Wir beginnen eine Stunde später als bisher, also um

11:00 Uhr.

Gemeinsam mit den Gemeinden in unserer Umgebung haben wir entschieden, dass nicht alle Gottesdienste zur selben Uhrzeit beginnen. So hat jeder von Ihnen die Möglichkeit, sich am Sonntag den Gottesdienst auszusuchen, der zeitlich besser in die Wochenendplanung passt. 

Da uns Ihre Gesundheit sehr am Herzen liegt, gelten für den Gottesdienstbesuch folgende Regeln: 

  • Teilnehmerzahl 50 Personen
  • Eintragung in einer Teilnehmerliste
  • Maske tragen  
  • Abstand von 1,5 Metern einhalten
  • Leider kein Abendmahl und kein Gesang möglich


Bleiben Sie gesund und wohl behütet unter Gottes Segen!

Ihre Evangelische Nazareth-Kirchengemeinde


Wochenspruch zum 7. Sonntag nach Trinitatis


„So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.“ (Eph 2,19)

Liebe Gemeinde,

eigentlich dreht sich in dieser Woche alles um das Abendmahl. Darum, dass wir an Gottes Tisch sitzen können, dass wir im Abendmahl einander und Gott nahe sein können. Nicht als Fremde, sondern als Gemeinschaft der Heiligen, ja als Gottes Hausgenossen, quasi als seine Mitbewohner sind wir einander im Abendmahl nahe.

Dass wir nicht mehr ohne Weiteres gemeinsam Abendmahl feiern können fehlt mir ebenso wie der Gesang im Gottesdienst. Es ist eine Leerstelle an einen Ort getreten, der sonst mit Gottes Gegenwart und unserem Lob angefüllt war. Und auch wenn wir alles versuchen, diese Lücken zu füllen, auch wenn wir um die sinnvollen Coronamaßnahmen herum neue Orte gefunden haben, um uns wieder als Gottes Hausgenossen, als seine Mitbewohner zu fühlen, schmerzt das Fehlen vom Abendmahl im Gottesdienst sehr.

Das festzuhalten und auszusprechen und sich nicht selbst einzureden, dass das ja halb so wild ist, empfinde ich als wichtig. Denn die schon so lange anhaltenden Hygienemaßnahmen führen mir vor Augen, wie wichtig das Abendmahl, wie wichtig das Gefühl von Gemeinschaft ist, wenn wir Brot und Wein empfangen.

Doch auch wenn wir gerade die Gemeinschaft im Abendmahl nicht erleben, auch wenn wir das Gefühl vermissen sorglos und sicher an einem großen Tisch zu sitzen, können wir getrost hoffen.

Denn wir werden wieder Abendmahl feiern. Wir werden wieder an einem Tisch sitzen. Und vor allem sind und bleiben wir während aller harten Entbehrungen eine Gemeinschaft. Wir bleiben Mitbewohner in Gottes Reich. Als Gottes Kinder sind wir ihm und einander nicht mehr fremd und können es auch nicht mehr werden. Das hat er uns versprochen und daran hat sich nichts geändert. Daran kann auch kein Virus jemals etwas ändern.

Seien Sie behütet und bleiben Sie gesund

Ihr Pfarrer Paul Bismarck




Kindergottesdienst zu Pfingsten 


 

Bastelanleitung Taube: 
https://kugelig.com/wp- content/uploads/2018/04/ Bastelvorlage_Vogel_aus_ Papier-Plotterfreebie.jpg

Bastelanleitung Windrad: 
https://christlicheperlen. files.wordpress.com/2019/04/ pfingsten-bastelidee.png

Kurzportrait unserer neuen Pfarrerin 

Eva Finkenstein

Liebe Nazarethgemeinde,

alles neu macht der Mai! Für mich in diesem Jahr tatsächlich: Ab dem 16. Mai werde ich bei Ihnen  als Pfarrerin mit 50% im Entsendungsdienst arbeiten. 

Im Moment lebe ich noch in Leipzig, freue mich aber sehr, bald nach Berlin zu ziehen. Franz von Suppés Aufforderung „Du bist verrückt mein Kind, du musst nach Berlin!“ trifft mich gewissermaßen ins Herz. Und so wird dieses zwar auch etwas schwer beim Gedanken, das gemütliche Leipzig zu verlassen - doch zugleich von Vorfreude auf den quicklebendigen Kiez rund um den Leo und die neue Arbeit bei Ihnen erfüllt!

Eine tabula rasa ist Berlin für mich nicht. Aufgewachsen in einem Mecklenburger Pfarrhaus, bin ich von dort zum Theologiestudium nach Leipzig, Montpellier und anschließend nach Berlin gezogen. Und wie es der Zufall will, habe ich bereits als Studentin hier im Wedding gelebt - und das ausgesprochen gern!

Nach dem Studium hat mich mein Weg zunächst nach Kopenhagen und Lübeck geführt. Dort habe ich als Gemeindepraktikantin dem Wunsch, Pfarrerin zu werden, nachgespürt und ihm - nach einem kleinen Abstecher ins Designmöbelmarketing - schließlich nachgegeben, was mich ins Vikariat nach Dresden führte.

Meiner Liebe zu Seitenwegen bin ich aber treu geblieben: Statt direkt dem Pfarramt, habe ich mich nach dem Vikariat erstmal der Wissenschaft verschrieben. Seit zwei Jahren widme ich mich in Leipzig und Halle meiner Promotion, die restliche Arbeit daran bringe ich nun mit nach Berlin. Sollten Sie sich also fragen, wo ich bin, wenn Sie mich nicht in der Gemeinde finden: bestenfalls zuhause am Schreibtisch oder in der Bibliothek! Ansonsten vielleicht auf dem Fahrrad, am Klavier oder mit Freund*innen unterwegs in der kulturellen Vielfalt Berlins, die mich - normalerweise - regelmäßig begeistert.

An der Arbeit als Pfarrerin begeistert mich die Vielfalt der Möglichkeiten, miteinander Räume zu entdecken, zu öffnen und zu gestalten: im Gespräch, bei der Bewältigung von Lebenssituationen, bei der Sorge füreinander und für unsere Nächsten. Ich wünsche mir, dass Menschen bei uns auf offene Türen stoßen! 

Und ich wünsche mir mit Ihnen eine Gemeinschaft, die Geborgenheit und Innehalten genauso ermöglicht wie Aufbrüche und Diskussion. Auf unsere Begegnung und ein Kennenlernen freue ich mich sehr!

Bis dahin kommen Sie gut durch diese ungewöhnliche Zeit und bleiben Sie behütet.

Sehr herzlich, Ihre Eva Finkenstein